Wale sind die neuen Schafe.

Nach Kaikoura kommen die Menschen wegen der Seelöwen und der Wale. Bis vor 20 Jahren war das Örtchen klein und verschlafen. Dann kamen die Wale. Und mit ihnen die Touristen. Und mit den Touristen ganz viel neues Einwohnervolk. In der Bucht kann man die alten Häuser, die alte Stadtstruktur sehen. Die neu Hinzugezogenen breiten sich um den State Highway herum aus. Rein von außen scheint Kaikoura aber dennoch eine feste Sozialstruktur zu haben (sorry, mit fällt grad kein weniger elaboriertes Wort ein). Sehr offen wird die Kaikoura Community gelebt. Überall sieht man Schilder, die darauf hinweisen, was die Community so alles macht. Auch für und mit dem Tourismus läuft da einiges. Oft genug hat auch der Lions Club seine Finger im Spiel. Mich lässt das ja immer sehr skeptisch zurück. Viel Charity machen sie hier, die Clubs. Aber dennoch sind Clubgebühren auch hier Standard. In Kerikeri zum Beispiel sind es rund 500,- Dollar im Jahr. Und es ist die Loyalität den Clubfreunden gegenüber (selbstgefühlt oder von außen angeraten), die einen dann dazu bringt, bei den entsprechenden Geschäften einzukaufen etc. Dies ist by the way einer der Gründe, weshalb ich diesem Land gegenüber so skeptisch bin. Rotary, Lions, die Freimaurer, in vielen Orten steht am Ortseingangsschild ein weiterer Pfosten mit Schildern aller Clubs, die im Ort vertreten sind.

Anyways. Wale. Meine Damen und Herren, hier nun ein paar Orcawale.

Musik: The Holiday von Jordan’s Folk

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