“Eine andere Realität steht vor der Tür.”

Vor zwei Monaten begann ich einen Post. Es ging um das nahende, offizielle Ende meines Studentendaseins. Es ging um Geld, um Zukunftsaussichten, die Frage, welche Optionen die besseren wären. Zum Beispiel, ob ich nicht doch weiter Student hätte bleiben sollen, einfach nur um die Vorteile des Studentenstatus zu nutzen. Oder die Frage, ob nicht doch ein 40h/Woche-Job besser wäre. Aber da war keine Option. Festgelegte 40 Stunden, vielleicht noch die gesamte Zeit in einem Büro zu verbringend? Eine Horrorvorstellung. Weiter Student bleiben? Nein, wenn schon, dann richtig aufhören, das Ende ein wirkliches Ende sein lassen und mich allen Konsequenzen stellen.

Es war gut. Es hat sich alles gefügt. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Auch mental. Und das Schönste: Seit ich im Dezember beschlossen habe, aufzuhören, beschäftige ich mich mit mehr Themen und Theorien als in den letzten zwei Jahren zuvor. Ich kann nach wie vor nicht darüber schreiben. (Das war ja schließlich auch der Grund, weshalb das mit den Scheinen nie was wurde.) Aber ich kann jetzt in Ruhe und ohne schlechtes Gewissen genau das machen, was für mich am Besten funktioniert: darüber mit anderen Menschen reden und diskutieren.