Geh doch nach Hause, du Schicksal, du!
SCHEIßDRECK!!! Mit drei Ausrufezeichen.
Ganze 50 Minuten hatte ich die Illusion eines entspannten Sommers. Dann kochte ich mir Nudeln. Goss die Nudeln ab und schüttete sie zurück in den Topf. Dabei fielen die ersten Nudeln beiseite. Ich, völlig in anderen Gedanken als denen des Spaghettizurückschüttens vertieft, regte mich darüber auf. Ich, immer noch bei den anderen Gedanken, fasste in all meiner parallel entstehenden Rage den Topf beim Henkel… und vergaß vorher den Topflappen. Nun landeten noch mehr Spaghetti auf dem Boden. Und eine tief stechende Brandblase an meinem rechten Mittelfinger. Meine Entspanntheit ist dann auch gleich mal mit den Spaghetti in den Müll gewandert.
Alles nicht weiter tragisch, nicht wahr? Es war immer noch genug da, um mich zu sättigen. Mittlerweile ziert ein in ein Taschentuch gewickelter Eiswürfel meinen Finger. Dass das aber so dermaßen Zorn hervorruft, dass ich sogar darüber bloggen muss, holt mich auf den Boden der Tatsachen. Und das gefällt mir GAR NICHT.
nachtrag (mein rechner ist mir nämlixh auch grad noch abgekackt): bitte keine gut gemeinten zuträge à la “wird schon wieder”, “morgen ist ein neuer tag”, “bis du heiratest, ist das wieder verheilt”. nur falls das jemandem auf der zunge liegt. und: ja, ich weiß, dass ich urlaubsreif bin.