Wie es nie sein soll, aber immer ist.
Sie kann nicht mehr. Nicht mehr grade aus denken. Zurück gleich gar nicht. Denken in die Zukunft heißt, die Wege auszuloten, die sich anbieten. Die Chancen beiseite rücken, die propagiert werden, aber nicht fassbar sind. Die Chancen ins Blickfeld nehmen, die fassbar sind, aber eine Wahl, ein sich-festlegen implizieren. Denken in die Vergangenheit heißt, die Erinnerungen und die alten Wünsche wiederzusehen. Sich wünschen, es wären andere Erinnerungen. Beides heißt, die Bezüge zur Gegenwart ständig vor Augen zu haben. Erdrückt zu werden von alldem.
Die Dinge, die üblicherweise als Handeln bezeichnet werden, sind ein bloßes Reagieren. Sie macht genau das, was sie letzten Sommer als das genau Richtige für den Moment betrachtet hat. Im Grunde und bei Lichte gesehen und wenn man vernünftig ist, ist es auch heute noch das genau Richtige. Aber die Dinge, die sie macht, haben die Kontrolle übernommen. Die Dinge, die sie macht, sind eingebettet in ein System, verbunden mit Verantwortlichkeiten. Gegenüber anderen Menschen. Gegenüber dem System. Es ist ein bloßes Reagieren gegenüber den Verantwortlichkeiten geworden. Sie ist darunter zu einem kleinen, hilflosen Mädchen geworden – wieder einmal.