Diese Frage brachte neulich jemanden hierher. Und es ist eine interessante Frage.
Von wo aus ist diese Frage gedacht? Aus der Perspektive des Mündlichen? In der Unterscheidung von Schrift und kommunizierender Schrift?
Der Unterschied zwischen dem Mündlichen und dem Schriftlichen ist eigentlich recht schnell gefunden. Das eine kommt als Schallwelle aus unseren Hälsen – wahrnehmbar mit dem [...]
Ab wann beginnt schriftliche Kommunikation?
"Lioba Zeplins Erschrecken macht einen beachtlichen Bogen um die Wirklichkeit."
Manche Sätze… Ich kann den Blick nicht von ihm nehmen. Noch 10 Zeilen weiter springt mein Auge zurück. Hängenbleiben. Wie an süßem Karamel. Ergriffenheit ist ein passendes Wort. Bewunderung ein anderes. Inspiration ist auch dabei. Verstehen ist eines, das nicht in den Kontext des Buches passen will, wohl aber in den Kontext meines Lebens. Im [...]
Namensfragen.
Es gibt da diesen Namen, bestehend aus Vorname und Familienname, den ein jedes Staatskind in seinem Staatsdokumenten stehen hat, und sei es auf der Geburtsurkunde. Mit Aufkommen von Internet, web2.0 und all den socializing tools gingen viele dahin und wählten sich einen weiteren Namen, unter dem sie nun in der Netzöffentlichkeit präsent sind.
Nun ergab [...]
und einige häuser sind mir lieber als andere
Eine Unterhaltung auf Twitter trägt sich derzeit zu, die es mir mittlerweile unmöglich macht, sie in 140 Zeichen weiterzuführen. Auf meine Aussage “beginne, die kommunikation per mobiltelefon als veraltet und umständlich zu verabscheuen.” erhielt ich folgende Antwort von @mathematikos: “die sprache ist das haus des seins (heidegger)#schrägsinn”.
Mir gefiel und gefällt der Satz Heideggers. Bringt [...]
Ein Literaturwissenschaftler tut, was ein Literaturwissenschaftler tun muss.
Den Kritiker in sich rauslassen nämlich. Bestes Erprobungsobjekt: man selbst.
Alles weitere bei Twitkrit und dem “Selbstgespräch eines Knotenpunkts im Zeichengewebe“.
An dieser Stelle geht ein herzliches Dankeschön an bjoerngrau für sein Lektorat sowie an das gesamte Twitkrit-Team für die Veröffentlichungsmöglichkeit.
"Der Blog" und der Weg der Menschen dorthin.
Es lodert ein kleines Feuerchen in Blogdorf. Nicht stark, es ist mehr so ein Schwelbrand, der gelegentlich ein paar Flammen züngeln lässt. Das Feuerchen lodert bei den Verfechtern der grammatikalischen Neutralität des Mediums, in dem wir uns alle hier tummeln. “Blog” hat seine etymologischen Wurzeln im Weblog, welches wiederum in Anlehnung an das Logbuch der [...]
Sandkastenförmchen deluxe.
Rund 2650 Sprachen. 142 sprachliche Merkmale. Derzeit 5728 zitierte Texte. Der World Atlas of Language ist online gegangen.
Wer schon immer mal wissen wollte, dass die deutsche Gebärdensprache mehr als 5 unregelmäßige Verneinungen kennt und sich damit in guter Gesellschaft befindet (von den 35 untersuchten Gebärdensprachen haben 21 mehr als 5 unregelmäßige Verneinungen), kann sich [...]
Onomatopoetische Interessantheiten
Die Übersetzung mündlicher Kommunikation in schriftliche erfordert die Entwicklung und Verwendung onomatopoetischer Wörter und anderer Zeichen. Der Smilie fürs Lachen. Das “hihi” fürs Kichern. Das “argh” fürs sich ärgern. Das sind so Zeichen, die ich leicht verstehe. Sie entsprechen meinem eigenen Lautgebrauch bzw. dem meines persönlichen Umfeldes. Ich kann sie leicht auf die Schriftsprache übertragen. [...]

