raw street berlin
photographie. sie mausert sich zu dem ausdrucksmittel, das meine sichtweisen auf die welt adäquat wiedergeben kann. raw street berlin. unter all den photographieblogs dasjenige, das mich immer packt. berlin sieht selten nach berlin aus. und wenn photographie die eigene wahrnehmung aufrüttelt, dann macht sie es genau richtig.
panda league
PANDAS!!! mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
electru
der mann, der momentan am häufigsten den “read later”-stempel reingedrückt bekommt. er trifft’s einfach. die musik ist manchmal grausig. aber irgendwie macht’s auf diesem blog spaß, in grütze reinzulauschen. (sorry für die grütze, aber ich bin anerkannter musiknazi, ich darf das und mach’s sowieso immer so.) und der rest ist einfach toll, großartige unterhaltung und einer der gründe, weshalb das fernsehen einpacken kann. da hat es mich auch nicht weiter verwundert, dass ich seinen schreibtisch, oder besser laptopabstellplatz, (no. 7) am sympathischsten fand.
tim renner lukas heinser sagte einmal, er halte tim renner für fähig, die deutsche musikindustrie im alleingang zu revolutionieren. und dessen analysen lesen sich auch genau danach. treffend beobachtet. unterhaltsam geschrieben.
someone. somewhere. somehow
poesie. manchmal mit dem schlag in die magengrube, der erst nach ein paar sekunden verzögerung und dann umso heftiger reinhaut. manchmal mit dem hach des tages. immer: poesie.
(mein dank geht an irgendwen aus den letzten beiden herz-für-blogs-runden für diese empfehlung.)
und wenn ihr hier durch seid, dann ab hopp rüber zum uarrr. da gibt’s in den kommentaren noch viel mehr zu entdecken.
Wir gucken in den Fernsehr. 24 Stunden lang. Heute abend startet die Sause 18:10 mit den Simpsons. Und ich hege den großen Verdacht (ja gut, es ist meine Hoffnung), dass die Primetime mit DSDS und Volksmusik tiefe Einblicke in musikalische Strukturähnlichkeiten gewähren wird. Passend dazu ein Satz, den lt. Berliner Fenster André Heller einmal gesagt haben soll: (Wortlaut so oder so ähnlich) “Deutschland ist das einzige Land, in dem die Volksmusikmenschen genau so aussehen wie ihre Musik.”
update Tze Programm ist da! Wo? Na aufm Flur natürlich!
Ihr habt doch bestimmt diesen einen (deutschsprachigen) Beitrag, den ihr seit Jahren im Kopf behalten habt, weil ihr ihn so unglaublich toll fandet. Sei es, weil er eine schöne Geschichte erzählt, weil er einen großen Scoop enthüllt hat, weil er witzig ist, weil er euch berührt hat, weil er mit tollen Bildern gespickt ist, weil er weiterempfohlen werden muss, weil ihr einfach denkt, dass genau dieser Beitrag unbedingt gedruckt werden muss. Lang, kurz, völlig egal, manchmal reichen schon ein paar Sätze, um die entsprechende Wirkung zu erzielen.
Eine Anthologie mit dem Potenzial, ein buntes Potpourri aus witzigen, ergreifenden, wütend machenden oder einfach nur wunderschönen Posts zu werden. Sowas in der Art plant der Jeriko. Am liebsten gedruckt. Zur Not als pdf. In jedem Fall aber so aufbereitet, dass jeder Artikel seine ganz eigene Würdigung erhält.
Sonntag. Mitten im Schreiben der Zwischenprüfungsarbeit. Pause. Nebenan spielt die Mitbewohnerin auf ihrem Akkordeon. In Ruhe bei den Lieblingsblogs vorbeischauen. Die Artikel lesen, die in den vergangenen Tagen untergegangen sind. Beim Philipp das Bloghouse entdecken. Und wieder ins Bewusstsein zurückrufen, weshalb wieso warum dieses ganze Rumgeblogge und was daran so wunderwunderschön sein kann.
Die Klasse 10k des Hermann-Billung-Gymnasiums in Celle bloggt im Rahmen ihres Deutschunterrichts. Die Reaktionen der Schüler in den Kommentaren bei Philipp haben mich umgehauen. Ich erinnere mich daran zurück, wie ich das erste Mal Öffentlichkeit erlebt habe. Diese Mischung aus “hui” und “OMFG”, Aufgeregtsein, Freude und Furcht zugleich, wenn jemand Unbekanntes in den Kommentaren seine oder ihre Gedanken hinterließ. Noch heute spannen sich meine Muskeln, wenn ich einen neuen Namen entdecke. “War das jetzt totaler Bullshit, den ich da geschrieben habe? Kommt jetzt wer daher und zerreißt das in der Luft? Oder hat der Mensch vielleicht – ich wage es gar nicht zu hoffen – für einen kurzen Moment einen Ausdruck seiner eigenen Emotionen in meinem Text gefunden?” Großartige Adrenalinspritzer.
Hach. Mir gehen gerade tausend Erinnerungen durch den Kopf. Meine Deutsch-LK-Lehrerin, die nicht in der Lage war, auch nur eine vernünftige Diskussion an den Start zu bringen, weil sie immer nur DIE EINE Interpretation verfochten hat. Ich glaube ja bis heute, dass sie die immer nur aus den Vorbereitungsheften abgeschaut hat und gar keine Ahnung hatte, wie man selber unterschiedliche Lesarten aus einem Text herausholen kann. Meine Englisch-LK-Lehrerin, die das genaue Gegenteil war. “Make up your mind!” Ihr war es egal, was wir aus den Themen und Texten herausgeholt haben, hauptsache die Begründung war nachvollziehbar argumentiert und mit Textstellen belegt. Meine Politiklehrerin, die zwischendrin immer wieder 1-2 Stunden Zeit gefunden oder auch einfach nur genommen hat, um tagesaktuelle Themen zu besprechen.
Hach. In Erinnerungen stöbern. Tolle Pause.
Mein persönliches Highlight beim ersten Überfliegen des Blogs war übrigens der folgende Satz:
Wenn Menschen gleiche Interessen haben, dann lesen sie auch schonmal dieselben Blogs. Und kommen auf dieselben Post-Ideen. Und tun das zur annähernd gleichen Zeit.