Category: events

Mando Diao – Gloria

Beim Kraftfuttermischwerk zuerst angeguckt. Beeindruckt. Ein kleiner Film. Viel Berlin. Und Farben, wie ich sie gerne auch auf meinen Fotos hätte.

DirektGlorie

Faces in Places – the nom version

faces in places - the nom version

gits24 – Ghost in the Shell – die Serie in 24 Stunden

In trauter girl-geek-din…, äh, -filmabendrunde schauten wir neulich den “Ghost in the Shell”-Film. Und aus lauter Begeisterung, und weil Serien gucken so toll ist, und weil Serien am Stück gucken noch viel tollerer ist, und weil public viewing der neueste heiße Scheiß ist, und … weil es geht, haben wir das #gits24 ins Leben gerufen. Am Wochenende, den 30./31.5. werden wir 24 Stunden am Stück die Serie zu Ghost in the Shell gucken. Wir haben mal grob überschlagen und die 2 Staffeln dürften zeitlich da rein passen. Los geht’s am Sonnabend 16 Uhr.

Folgendes ist der Plan. Regine und ich werden auf jeden Fall da sein und Ghost in the Shell schauen, bis die Schwarte kracht, alle eingeschlafen sind, die Augen viereckig sind, das Sitzfleisch selbst im Liegen nicht mehr mitmacht, der Gang auf den Balkon auch nichts mehr hilft und die letzte Mate leergetrunken ist. So oder so ähnlich jedenfalls. Mitmachen kann jeder (Geeks, Girl Geeks, Queer Geeks, Non Geeks etc.), der möchte und das gerne nur für ein paar Stunden, aber genauso gerne auch die gesamte Zeit über. Interessensbekundungen, Adressausgabe und was sonst noch anfällt, läuft in den Kommentaren bzw. an dem Wochenende dann vorzugsweise über twitter: @ms_sophie und @BitBoutique.

Wir werden auch noch zusehen, dass wir einen Episodenguide zusammengestellt bekommen. Damit kann jeder nachlesen, was passiert ist, wenn er/sie/3.geschlecht sich später hinzugesellt oder zwischen drin mal einschläft. Über Versorgung haben wir auch schon nachgedacht, und ohne bislang zu einem Ergebnis gekommen zu sein, wird es wohl so aussehen, dass wir ein bisschen Getränke- und Knabbervorrat anhäufen, aber parallel gilt: bring your own whatever.

PS: Wer sich hier dezent an nom24 erinnert fühlt: ja, so ähnlich :). Nur ohne livebloggen. Das machen wir vermutlich auf twitter.

Pro watauchimmer

Mit einem erleichterten Schmunzeln habe ich gestern abend das Wahlergebnis des Pro Reli Volksentscheides gelesen. Das Scheitern hatte sich im Laufe des Tages ja bereits ob der geringen Wahlbeteiligung angedeutet. Da kann man zwar immer noch so viel drauf geben, aber andererseits kann ich mich an keine Wahl erinnnern, bei der die Menschen nach einem ruhigen Vormittag dann zu späterer Stunde auf einmal in Massen in die Wahllokale stürmen. Wieauchimmer. Pro Reli ist in beiden Bedingungen gescheitert. Sie hatten keine einfache Mehrheit (51,3% gegen den Entwurf) und das Quorum von 25% Ja-Stimmen aller Wahlberchtigten wurde nicht mal ansatzweise erreicht (14,2% waren’s). (vorläufige Ergebnisse)

Wie schon bei Tempelhof lässt sich auch jetzt wieder eine nette Linie zwischen Ost und West ziehen. Die Westbezirke sind mehrheitlich für den Entwurf gewesen. Die Ostbezirke mehrheitlich dagegen. Einzig Mitte als Mischbezirk liegt auch beim Ergebnis in der Mitte. Was mich so zum Schmunzeln brachte? Diese Ost-West-Trennung können die Pro Reli Leute nicht als Argument bringen. Denn selbst in den Westbezirken, die mehrheitlich mit Ja stimmten, wurde das Quorum nicht erreicht (einzige Ausnahme ist Steglitz-Zehlendorf). hihi.

Infoseite der Berliner Verwaltung zum Volksentscheid Ethik – Religion

Auf berlin.de gibt es seit heute eine Infoseite zum Volksentscheid: “Ethik und/oder Religion – Worum geht es beim Volksentscheid am 26. April?“. (via ND)

Momentan ist die Seite (natürlich möchte ich fast sagen) noch sehr Senats-lastig. Es gibt bspw. keinen Link zur Pro Reli Gruppe. Es täte der Seite recht gut, wenn sie etwas ausführlicher über die Hintergründe der Entscheidung von 2006 informiert und progressiv auch die Kritikpunkte thematisiert. Der Pro Reli Initiative kann man m.E. nämlich ganz leicht den Wind aus den Segeln nehmen, wenn man eine Diskussion um die Änderung des bestehenden Rahmenplans innerhalb des großen Ziels “Dialog zu Wertefragen” anstößt.

Noch in diesem Jahr: Schöner arbeiten. Am 12.12. in Berlin.

Coworking ist das Thema. Mit SelfHub, betahaus und dem von mir präferierten Hallenprojekt gibt es in Berlin bereits ein paar zarte Pflänzlein. So richtig geht da aber noch nix. Und – ihr ahnt es – das soll sich jetzt ändern.

Am Freitag, 12. Dezember erlebt der newthinking store in der Tucholskystraße 48 (google maps) das Coworking-Event “Schöner arbeiten”. Es gibt ein bisschen Messe (Menschen stellen ihre Produkte für Arbeit in digitalen Zeiten vor), ein bisschen Konferenz (Menschen halten Vorträge zu Themen rund um neue/andere Arbeitskonzeptionen) und ein bisschen arbeiten (Menschen sitzen in einem Raum, arbeiten jeder für sich und doch nicht allein). Präsentiert, zusammengestellt und durch den Tag begleitet wird das Ganze von Markus Albers (Autor von “Morgen komm ich später rein“) und dem Hallenprojekt.

Jetzt wird sich der eine oder die andere vermutlich fragen, was denn dieses Coworking nun wieder ist. Die englische wikipedia hat dazu eine ganz zauberhaft treffende Beschreibung: “Coworking is the social gathering of a group of people, who are still working independently, but who share values and who are interested in the synergy that can happen from working with talented people in the same space.

Zurück zum 12. Dezember. Es wird um Raumkonzepte abseits des Großraumbüros und abseits des Cafés gehen. Es wird um digitale Helferlein bei der Re-Organisierung der Arbeit gehen. Die alte Tante Prokrastination ist mit dabei. Die Prosumenten dürfen natürlich auch nicht fehlen. Und ganz besonders die Festangestellten stehen im Mittelpunkt.
Mit dabei sind Holm Friebe, Kathrin Passig, Sascha Lobo, Peter Glaser, ein Herr von den Telekom-Labs, ein Herr von SAP und noch einige, andere mehr.

Den genauen Tagesplan gibt’s beim Hallenprojekt (pdf). Und wer für den Tag noch die Erlaubnis vom Chef braucht, lädt sich am Besten den “Antrag auf schönes Arbeiten” (pdf) herunter.

Be there or be square.

Der erste Eintrag fürs neue Jahr:

rp09 eintrag

War ja klar, ne. :).

Da weeßte gar nich, wo de anfangen sollst.

In der Regionalbahn, während der Fahrt, ertönt eine Stimme aus dem Lautsprecher: “Einmal der Zugführer zum Zug, bitte.” (kurze Pause) “Äh, einmal der Zugbegleiter zum Zugführer, bitte.”

Ungefähr so und kein wenig anders. Aber kommen wir zu den wichtigen Themen des morgigen Montags: Die Registrierung fürs 3. Barcamp in Berlin startet morgen. Stattfinden tut dit Janze am 18. und 19. Oktober.

So gehet hin und registrieret euch. Auf dass wir ein wundervolles Wochenende haben werden!

Gute Nacht.

Testspiele sind zum Testen da.

Was für ein Drama. Da spielt der Liverpool FC schonmal in Berlin (bei den Glanzleistungen, die die Hertha im Schnitt erbringt, wird das wohl so schnell nicht wieder passieren.) und dann fehlt die halbe Mannschaft. Die Spanier Alonso, Torres und Reina erholen sich noch von ihrem Sieg bei der Europameisterschaft. Gerrard hat sich am Montag mit einer Verletzung in der Leistengegend aus dem Trainingscamp verabschiedet. Der Rest der Angetretenen ist entweder noch jung oder erst seit dieser Saison beim LFC. Einzig Jamie Carragher und Dirk Kuyt waren am Start. Nicht viele Optionen, die Headcoach Rafael Benitez da hatte.

Und das hat mensch dem Spiel auch vollständig angemerkt. Zusammengewürfelt und ohne Plan. Die erste Halbzeit wirkte wie ein Casting. Jeder, der den Ball einmal hatte, dribbelte ein bisschen vor sich hin und beendete dann mit einem Fehlpass oder direktem Ballverlust im Zweikampf. Dass die Hertha in den ersten 45 Minuten kein Tor schoss, ist einzig der guten Abwehr zu verdanken. Die steht schonmal wie ‘ne Eins. Über die Spitze lässt sich nur wenig sagen. Wenn der Ball mal in Tornähe war, waren die Jungs, allen voran Andriy Voronin, viel zu ängstlich. Platz zum Schießen? Ach nee, vielleicht lassen sich ja noch ein paar Pässe üben. Anders kann ich mir den mangelnden Drang zum Tor jetzt auch nicht erklären. Die zweite Hälfte wurde da auch etwas lebendiger. Das dürfte zu einem Gutteil daran gelegen haben, dass Benitez fast die komplette Mannschaft auswechselte (9x wurde getauscht).

Das große Problem aber war das Mittelfeld. Das gesamte Spiel über. Sehr bezeichnend hierfür waren mehrere Situationen mit Kuyt, der den Drang zum Tor hatte, aber sich permanent die Bälle selber abholen musste und dann auch prompt an einen der mindestens zwei Herthaner um sich herum verlor. Ich hoffe, dass mit Alonso, Gerrard und Mascherano ein wenig Stabilität ins Mittelfeld kommt. Vor allem braucht es jemanden, der Gerrard ersetzen kann, wenn der verletzt ist oder nen schlechten Tag hat. Daran mangelte es in der vergangenen Saison häufiger.

Ich bin gespannt. Derweil geht mein erstes live gesehenes Liverpool-Spiel als Austest-Spiel in die persönliche Erinnerung ein. Und ich bin hoch erfreut, dass um uns herum gefühlte 5.000 Liverpool-Fans saßen.

Ach ja. Das Spiel ist übrigens 0:0 ausgegangen.

Magische Musik.

The Rodeo ist Dorothèe. Eine Frau, eine Gitarre und eine unfassbar kraftvolle Stimme. Hinreißend. In allen Sinnen, die diesem Worte innewohnen.

The Rodeo – I’m rude

Die ersten Klänge werfen mich zurück in die Atmosphäre, die Juno in Film und Soundtrack erschafft. Ihre Musik ist laut eigener Aussage eine “Hommage an die Pioniere des Folk, Blues und der Country Music” der Südstaaten.

Das Casino ist ein Ort, der in seinem Inneren mit weißem Stoff rautenförmig bespannt ist. An den Seiten sind podestartig Sitzplätze in rot überzogen. In der Mitte des Hangars steht eine weiße Raute und lädt zum Platznehmen ein. Gegenüber des Eingangs ist eine kleine Einbuchtung in die Wand aus Stoff eingelassen. Sie bietet Platz für genau eine Person. Es sollte der Ort werden, von dem aus eine kleine Frau uns alle den Atem anhalten ließ.