Category: events

#rp10

3 Tage Ausnahmezustand. Eigentlich – wie jedes Jahr – sind es 7. Noch eigentlicher sind es 14. In den zwei Tagen vorher möglichst viel von der Arbeit vorverlagern. In den zwei Tagen danach den Kater auskurieren und alles sacken lassen. Die kommende Woche Vorträge nachholen, die ich verpasst habe.

℘℘℘

Nach viermal re:publica ist das hier ziemlich orgametamäßig geworden. Und ja, ich kann nicht anders. Auch hier kommen ein paar -vermeintliche- Verschlimmbesserungsvorschläge.

℘℘℘

Von Beginn an stand bei der re:publica u.a. die Frage im Raum, für wen das denn alles gemacht wird und gut sei. Die, die sich schon mit allem auskennen und von dort aus weiter gehen wollen. Oder für diejenigen, die bislang wenig bis nichts von der Netzwelt kennen. Ist die re:publica eine Fachkonferenz oder hat sie einen Aufklärungsauftrag? Sie versucht den Spagat. Das führt dazu, dass Auskenner sich in manchen Sessions langweilen. Ich wünsche mir fürs nächste Jahr einen Wegweiser. Wie bei Barcamps, wo die Vortragenden zu ihrem Vortrag/Workshop/etc. dazuschreiben, ob es für Einsteiger, Fortgeschrittene oder Experten konzipiert ist. Das mag bei den eingeladenen Vortragenden etwas schwierig umzusetzen sein. Aber zumindest diejenigen, die auf das Call for Paper hin sprechen, können das angeben. Natürlich werden sich auch dann wieder Leute beschweren. Einsteiger werden sich ärgern, wenn ein für sie interessantes Thema für Experten konzipiert ist und umgekehrt. Aber das tun sie sowieso schon. Und dann sollen sie halt ggf. in der Diskussion den Mund aufmachen und das Thema vertiefen.

℘℘℘

Die Räume. Es ist eine Katastrophe. Die Workshopräume und der Kleine Saal sind einfach zu klein für die Massen an Menschen, die mittlerweile bei der re:publica anwesend sind. Die Besucherzahl wieder reduzieren, den Spagat wieder aufheben, das wäre eine Möglichkeit. Aber nein. Der Spagat hat mit dazu beigetragen, dass die re:publica jedes Jahr die Aufmerksamkeit erfährt, die sie erfährt und verdient. Streams oder Videoaufzeichnungen auch aus den kleineren Sessions wären eine andere Möglichkeit. Wenn das mehr kostet, zahle ich gerne dafür.

℘℘℘

Der Preis. Im Dezember und auch später noch haben sich Menschen über den Preis für die Bloggertickets aufgeregt. Jungs und Mädels: Guckt euch die Eintrittpreise für ähnliche Konferenzen im Rest Deutschlands und der Welt an. Alles unter 100,- Euro ist sagenhaft für die Menge an Vorträgen, die geboten wird.

℘℘℘

Das WLAN. Irgendwo habe ich zwischendrin gelesen, dass der Peak 5.000 angemeldete Geräte gewesen seien. Schon die Hälfte sind eine Herausforderung für jede Infrastruktur. Aber das scheinen die wenigsten zu wissen. Da hilft nur eins, liebes Orga-Team: Schreibt verdammt nochmal darüber! Jedes Jahr bricht das WLAN zusammen, sobald die ersten 3 Nasen mit ihren 5 Devices anwesend sind. Jedes Jahr regen sich alle darüber auf. Und jedes Jahr kommt von offizieller Seite genau nichts. Ich erkläre mich hiermit auch bereit, im nächsten Jahr jedem Meckerer einen potenziellen Erklärbärartikel unter die Nase zu halten. Und sie danach in die Slow-Media-Session zu schleifen.

℘℘℘

Und zum Abschluss denke ich an all die Dinge, die so gut waren, dass sie unauffällig in unserer Meckermentalität unterzugehen drohen. Die Menschen, die die re:publica alljährlich zusammen bringt. Die Begeisterung, mit der schlussendlich doch alle wieder nach Hause gehen. Die internationalen Beiträger. Die Vielfalt der Themen. Die Tatsache, dass in diesem Jahr unglaublich viele Menschen aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis selbst Sessions abseits der Bespaßung gehalten haben. (Wenn ich mir überlege, was da in den vergangenen Jahren passiert ist…) Und deswegen bleibt am Ende nur eins:

℘℘℘

Mein Dank an das re:publica-Team!

Collaborative Futures Book Sprint

Im Rahmen der transmediale 10 gibt es nächste Woche einen Book Sprint in Berlin. 5 Tage. Mindestens 6 Menschen in einem Raum, eher mehr. Diverse Menschen online und remote. Am Freitag 18:00 Uhr wird veröffentlicht. Das Einzige, das vorher feststeht, ist der Titel: “Collaborative Futures”. Alles andere passiert in genannten 5 Tagen.

Kopf und Knotenpunkt des Book Sprints ist Adam Hyde von flossmanuals. Mehr Infos gibt’s bei der transmediale und bei OpenEverything.

Mal sehen, was ich dazu beitragen kann.

“Jean Luc und die Singularität vorm falschen Fenster.” Nachlese. #jl1

Vorher. Unwissen. Verwirrung. Kann ich etwas beitragen? Ja, doch. Welchen Einfluss hat das Netz auf unser Leben und Arbeiten. Letzteres. Da bin ich dabei.

Mittendrin. Eine große Runde. 30-40 Menschen. Nicht nur die üblichen Verdächtigen. Das ist gut. Das regt an. Es ging mir um zwei Dinge: Wandel der Arbeit und Vermittlung dieses Wandels. Letzteres kam viel zu kurz, erst der Sonntag hat in der großen Runde Ideen gebracht. Aber das war auch gut so. Nicht gleich alles auf einmal und schon gleich gar nicht bei dem kalten Wetter.
Der Freitag begann mit großer Vorstellungsrunde und allgemeinem “Weshalb bin ich hier”-Austausch. Eine erste, dennoch sehr vage Vorstellung begann sich zu formen, was thematisch passieren oder auch nicht passieren könnte.
Der Sonnabend brachte Kategorien. (Bezeichnungen können vom tatsächlichen Titel sowie vom nachfolgenden Inhalt abweichen.) “Selbstverständnis der Netzbewohner”. “Kollaboration. Methoden & Tools”. “Politik”. “Bildung & Lernen”. “DIY & Replikation”. “Produktionsbedingungen & Copyright”. “Netzphilosophie”. Und einige wenige andere mehr. Ich persönlich hätte wie gesagt gerne zum Thema “Bildung” gearbeitet. Es beinhaltet den Aspekt Vermittlung und dieser ist ein ganz wichtiger. Aber es fanden sich nicht genug Mitstreiter. Vielleicht musste dieses Thema auch einfach in großer Runde besprochen werden. Wieauchimmer. Auf zu Thema No. 2: Produktionsbedingungen. (Das mit dem Copyright hatte sich sehr schnell erledigt in unserer Runde. Lustigerweise werde ich aber wohl just nächste Woche das gleiche Thema in anderem Ansatz und inkl. Copyright wieder auf dem Tisch haben.)

Produktionsbedingungen also. (Marx. Ein bisschen Marx könnte nicht schaden in diesen Zeiten. Ich bin ja morgen wieder in Bibliotheksnähe.) Coworking und neue Arbeitsformen waren mein Ausgangspunkt. “Welche räumliche und technische Infrastruktur sowie soziale Faktoren braucht es, um neue Arbeitsformen (gerade auch Firmenchefs und Angestellten) zu Gute kommen zu lassen?” Das war einer meiner Ausgangsfragen. Mit @norbertschmidt, @searchparty und @waxmuth saß ich zusammen und wir sprachen über Dinge, die nötig sind, um das Arbeitsleben schöner zu machen. Für uns und für andere. Für alle. Wir fingen an mit einer Bestandsaufnahme. In welche Richtung verändert sich Arbeit? Mehr freie Zeiteinteilung für den Einzelnen. Weniger von Chefetage aus verordnete Gebundenheit an einen Ort. Die Arbeit mit immateriellen Ressourcen und Produkten/Gütern/Inhalten wird immer weitverbreiteter (chronologische Stichworte: Dienstleistungssektor, Kreativwirtschaft, Wissensgesellschaft). Das was am Ende bei raus kommt, braucht im Grunde noch einen neuen Namen. Produkte und Güter sind begrifflich noch stark an der Materialität orientiert und es wird sie auch immer geben, die materiellen Dinge in unserem Leben, selbst wenn es irgendwann nur noch 2-3 pro Haushalt sind und alles andere direkt in unser Gehirn übertragen wird. Das Arbeiten mit Immaterialität ist aber etwas, das sich als Erkenntnis noch nicht weit genug verbreitet hat. Chefs und Musikindustrien setzen noch sehr gerne auf das, was leicht zählbar ist. Die Anwesenheit des Angestellten in Stunden. Der Verkauf von Musik in Tonträgereinheiten. Es ist ein bequemer, positivistischer Weg, dem Wirtschaftsgut und seiner Wertzuschreibung eine Grundlage zu verpassen.

Ein anderer, schon weiter verbreiteterer, sich verändernder Aspekt von Arbeit ist der, dass Vollbeschäftigung in 1 Beruf mit 1 Tätigkeitsbeschreibung mehr und mehr der Vergangenheit angehört. Da kann der jeweilige Arbeitsminister in unserem Land noch so oft von diesem Konzept reden. Teilzeit und Selbständigkeit werden immer weiter zunehmen. Und die Politik sollte das endlich mal progressiv angehen. Die Ich-AG nicht als Notlösung für Langzeitarbeitslose einführen, sondern als gesamtgesellschaftliche Option auch für unzufriedene Angestellte benennen. (Und ich rede hier nicht von irgendwelchen finanziellen Hilfen, sondern in allererster Linie vom Aussprechen und Benennen einer neuen Lebenswirklichkeit, die als Positivum dargestellt werden muss.) Teilzeitarbeit muss den Stempel des prekären Arbeitsverhältnisses verlieren. Teilzeitarbeit ist eine Chance. Sie bietet Zeit, andere Dinge auszuprobieren. Dazu muss aber auch Teilzeitarbeit besser bezahlt werden.

Womit wir wieder beim Wert von Produkten/Wirtschaftsgütern und Arbeit wären. Denn selbst eine Teilzeitstelle reicht für viele hier nicht mehr aus, um ihr Leben zu finanzieren. @norbertschmidt war der Utopist in unserer Runde. Mit dem Versuch, Arbeit und Entlohnung ohne Monetarisierung, Geld und Finanzen zu denken. Wir sind zwischendrin in einer Tauschgesellschaft gelandet. Ich finde die Idee als extremes Gedankenexperiment großartig, um darüber auf neue Ideen für unser Hier und Jetzt zu kommen. Aber ich kam nie über den Punkt hinaus, dass Tauschen (selbst, nein gerade indirektes Tauschen von Gütern oder Inhalten) ja immer nur eine Vorform der Einführung von Geld war.

Aber dabei sind 2 Dinge für mich von neuer Seite offenbar geworden (von denen ich ad hoc nicht sagen kann, inwiefern sie inhaltlich zum Thema Tauschsystem gehören). Unser Verständnis von Solidarität und Vertrauen gleicht sich mehr und mehr dem wirtschaftsliberalen Menschenbild an.
Der Wert von Kunst unterliegt dem gleichen Diktat. Als (Langzeit-)Student ist mir irgendwann bewusst geworden, dass ich das nur machen kann, weil unsere Gesellschaft es sich leisten kann, Menschen mit zumindest halben Stipendien durchzufüttern. Sozialsysteme muss sich eine Gesellschaft leisten können wollen. Wir hier in Deutschland haben einen Lebensstandard, der die Subvention von Kunst (wie auch von bestimmten wirtschaftlichen Bereichen) finanzieren kann. Der Umbruch der zu Grunde liegenden Produktions- und Verteilungsbedingungen macht deutlich, dass die Anerkennung von Kunst als etwas ohne Gegenwert (im betriebswirtschaftlichen Sinne) sinkt und neu erkämpft werden muss. Oder vielleicht auch einfach ständig erkämpft werden muss. Da vermag ich mich nicht festzulegen.

Der Sonntag brachte dann das heiß ersehnte Thema Vermittlung auf den Tisch. Jeder von uns kann im privaten Umfeld das Positive der Netzkultur und die Vorteile der Veränderungen an seiner Mitmenschen weitergeben. Sei es die Großmama, mit der mensch den ersten Onlineeinkauf tätigt. Seien es die Freunde/Bekannten, die man fragt, was sie eigentlich so über “dieses Internet” denken. Jeder von uns kann im öffentlichen Umfeld tätig werden. Netzpolitik. Kunst. Über Postkarten mit Kneipenbesuchern in Dialog treten. Als Netzwerk ein Anlaufpunkt für andere Interessierte werden. Was immer die Ideen sein mögen. Und all das mit dem Selbstverständnis, das wir keine Missionare sind und unser Weg nur einer von vielen ist.

Jean Luc und das Wirrnis des ersten Tages. #jl1

Gestern kurz vorgestellt und kennengelernt. Wer sind wir, unter welchem Namen sind wir im Netz unterwegs und was interessiert uns. Fragen für heute auf Karten geschrieben. Trotzdem allgemeine Wirrnis. Aber sie fühlte sich gut an. Dann kurze Filme anschauen. Anja Krieger hat auf den Blogpiloten die Liste versammelt.

Jean Luc und die Singularität vorm falschen Fenster. #jl1

In drei Stunden beginnt er, der performative, kollaborative thinkthank. Es geht um die – ich möchte fast sagen üblichen – Themen, die unsereins im Zeitalter der virtuellen und realen Globalisierung beschäftigen:

Arbeit und Leben verändern sich rapide. Das erste Mal in der Geschichte der Menschheit wird eine global vernetzte und partizipative Gesellschaft möglich. Welche Auswirkungen hat all das auf unser Leben, auf unsere Formen zu arbeiten, zu lernen, zu lieben, zu konsumieren, zu produzieren, sich politisch zu agieren, auf Kunst und Kultur? Wie wollen wir diese Entwicklung gestalten?

Das ist alles und nichts. Ich habe keinen blassen Schimmer, was mich dort erwartet. Soll heißen, mit welchen Gedanken die anderen Teilnehmer dort aufschlagen. Beim atoms&bits-Camp im September ’09 war ich nicht dabei. Viel Material hat es nicht ins Netz geschafft. Oder zumindest nicht für mich sichtbar. Das ist extrem schade und ich werde meinen Teil dazu beitragen, dass sich das dieses Mal ändert.

Und nun sitze ich hier und denke darüber nach, wie ich selbst die Zukunft gestalten will. Ein Coworking Space ganz eigener Coleur steht oben auf der Liste. Die Kommunikation mit Menschen aufnehmen, die kaum Ahnung von und dafür umso mehr Angst vor diesem Internet mit seinen überbordend erscheinenden und seienden Möglichkeiten haben. (Dies betrifft meist diejenigen, die älter sind als ich.) Die Kommunikation mit Menschen aufnehmen, die viel Ahnung und umso weniger Angst haben, selbst und mit ihren Freunden (fast) alles in diesem Internet auszuleben. (Dies betrifft meist diejenigen, die jünger sind als ich.) Literatur begleiten, in ihrer neuen, verlagsfreien Welt. Dem sozialen Kapitalismus neues Leben einhauchen. Ein (geographische) Basis zum Leben haben wollen und dennoch nicht an sie gebunden sein.

Das sind sie, die Gedanken, die mich gerade umtreiben. Bis gleich zum gemeinsamen Gedankenpingpong.

Zahlenspielereien.

Berlin hat eine Fläche von 892 Quadratkilometern.
Delhi hat eine Fläche von 1.400 Quadratkilometern.
In Berlin leben 3,5 Millionen Menschen.
In Delhi leben geschätzte 15 Millionen Menschen.
Berlin hat im Schnitt eine Einwohnerdichte von 3.848 Menschen je Quadratkilometer.
Delhi hat im Schnitt eine Einwohnerdichte von ca. 10.700 Menschen je Quadratkilometer.

böärks.

heillos überfordert sein mit zu viel arbeit fertig machen müssen, diese arbeit dann auch noch sinnvoll an andere übergeben, zum tschüss sagen durch die republik fahren, menschen aus indien schonmal hier in berlin treffen, mit diesen menschen einen teil der zuvielen arbeit fertig machen, seminare und nen workshop in indien vorbereiten.

und dann fangen diese parktrottel wieder an, mitten in der nacht quer über den platz zu schreien…

Aus der Sicht eines Piraten.

Lars von spitblog hat gestern und heute einiges zum Thema Thiesen geschrieben (Blog 1, Blog 2, in den Kommentaren bei Jeriko). Das Bemerkenswerte? Die Sachlichkeit und Ruhe, mit der er als Parteimitglied sich dem Sachverhalt nähert. Im Verlauf der Zeit ist da eine Entwicklung sichtbar, die – gemessen am jeweiligen Informationsstand – dennoch immer demokratische und rechtsstaatliche Grundprinzipien berücksichtigt.

Wenn sich dann bitte mal alle Politiker, Traditionsmedien und Blogger in diesem Land ein Beispiel daran nehmen könnten.
kthxby.

Song Around the World – “Stand By Me”

Straßen- und sonstige Musiker singen “Stand By Me”. Sie kommen aus der ganzen Welt. Sie singen in ihren Heimatländern. Und sind in diesem Video vereint. Heartwhelming.

Song Around The World – “Stand By Me” von der Concord Music Group.

Besagter Freund ist eine wahre Fundgrube für wundervolle Dinge im Netz. Da wird in naher Zukunft noch ganz viel hier landen. Allerdings hat er “nur” ein privates Blog, weshalb ich ihn hier auch nur so anonym als Quelle angebe.

gits24

Die Aufregung steigt. Am Wochenende ist es soweit. 24 Stunden Ghost in the Shell, the Standalone Complex I & II und was immer am Ende noch geht. Regine und meine Wenigkeit laden zum gemeinsamen Schau-Marathon. Sonnabend 16 Uhr startet die Sause. Dazu noch ein paar organisatorische Details.

Hiersein: Kommentar hier reinschreiben oder Direktnachricht auf Twitter (@ms_sophie und @BitBoutique) loslassen. Dann gibt’s die Adresse per Email oder DM.

Krümelkram und Liquides: Mitbringsel sind selbstredend gerne gesehen. Was auch immer als für alle nützlich und gegebenenfalls für das eigene Überleben als notwendig erachtet wird. (Und wer das Wortspiel findet, darf es behalten und davon ein Schnäpschen für uns alle kaufen.)

Später erscheinen oder zwischendrin einschlafen: Kein Ding. Zum einen gibt es einen Episode Guide zum Nachlesen. Wer schlafen will, kann sich ins Bett verkrümeln. Auch von mitgebrachten Schlafsäcken war bereits zu hören. Decken, Stühle und Sofa stehen bzw. liegen bereit. Kissen klau ich aus dem Wohnzimmer. Wer dennoch nicht auf sein Kuschelkissen oder den rückenergonomischen Sitzball verzichten mag: rein kommt, was durch die Tür passt. Einzig Haustiere sind hiervon ausgenommen.
Und ansonsten gibt es diesen großartigen Fahrplan, fleißig zusammengestellt von Regine.

16:00 #sac1-01 Public Peace; SECTION 9
16:25 #sac1-02 Proof of Recklessness; TESTATION
16:50 #sac1-03 A Small Rebellion; ANDROID AND I
17:15 #sac1-04 The Visual Device Laughs; INTERCEPTOR
17:40 #sac1-05 The Inviting Bird Will Chant; DECOY
18:05 #sac1-06 The Copycat Dances; MEME
18:30 #sac1-07 Idolatry; IDOLATOR
18:55 #sac1-08 The Fortunate Ones; MISSING HEARTS
19:20 #sac1-09 The Man That Lurks in the Darkness of the Net; CHAT! CHAT! CHAT!
19:45 #sac1-10 A Perfect Day for a Jungle Cruise; JUNGLE CRUISE
20:10 #sac1-11 Inside the Forest of the Sub-Images; PORTRAITZ
20:35 #sac1-12 Tachikoma Runaway; ESCAPE FROM
21:00 #sac1-13 Unequal Terrorist; NOT EQUAL
21:25 #sac1-14 Automated Capitalism; ¥€$
21:50 #sac1-15 Time of the Machines; MACHINES DESIRANTES
22:15 #sac1-16 Chinks in the Armor of the Heart; Ag20
22:40 #sac1-17 The True Reason For the Unfinished Love Affair; ANGELS’ SHARE
23:05 #sac1-18 Assassinations Duet; LOST HERITAGE
23:30 #sac1-19 Being Held in the Camouflage Net; CAPTIVATED
23:55 #sac1-20 The Medicine Which is Turned Off; RE-VIEW
00:20 #sac1-21 Locus of Desertion; ERASER
00:45 #sac1-22 Bribery Case; SCANDAL
01:10 #sac1-23 Equinotical Week of Good and Evil; EQUINOX
01:35 #sac1-24 Orphan Castle Setting Sun; ANNIHILATION
02:00 #sac1-25 Smoke Projectile Rain; BARRAGE
02:25 #sac1-26 Public Peace Section 9, Again; STAND ALONE COMPLEX

02:50 #sac2-01 Restart; REEMBODY
03:15 #sac2-02 The Satiated Me; NIGHT CRUISE
03:40 #sac2-03 Saturday Night and Sunday Morning; CASH EYE
04:05 #sac2-04 Enemy of Nature; NATURAL ENEMY
04:30 #sac2-05 Those that have the Motive; INDUCTANCE
04:55 #sac2-06 Latent Heat Source; EXCAVATION
05:20 #sac2-07 Rhapsody, The Melody of a Bygone Nation; Pu239
05:45 #sac2-08 Vegetarian Dinner; FAKE FOOD
06:10 #sac2-09 The Hope Named Despair; AMBIVALENCE
06:35 #sac2-10 The Man Who Goes Insane; TRIAL
07:00 #sac2-11 Grass Labyrinth; AFFECTION
07:25 #sac2-12 To Those Without Even A Name; SELECON
07:50 #sac2-13 Face; MAKE UP
08:15 #sac2-14 Beware The Left Eye; POKER FACE
08:40 #sac2-15 Machines’ Afternoon; PAT.
09:05 #sac2-16 Being There; ANOTHER CHANCE
09:30 #sac2-17 Repaired Mother-Child Relationship; RED DATA
09:55 #sac2-18 Angel’s Poem; TRANS PARENT
10:20 #sac2-19 Chain of Relativity; CHAIN REACTION
10:45 #sac2-20 Confusion from the North End; FABRICATE FOG
11:10 #sac2-21 Rout; EMBARRASSMENT
11:35 #sac2-22 The Deserted City; REVERSAL PROCESS
12:00 #sac2-23 The Day the Bridge Fell; MARTIAL LAW
12:25 #sac2-24 Dejima, Air Raid; NUCLEAR POWER
12:50 #sac2-25 To the Other Side of Paradise; THIS SIDE OF JUSTICE
13:15 #sac2-26 Return to Patriotism; ENDLESS∞GIG

13:40 #gits #sss Solid State Society (110 min. bis 15:30)

Hab ich was vergessen? Lust und Laune. Aber das fällt wohl unter den Teil mit dem selbstverständlich. Ach ja, Wlan. Gibt’s natürlich. Also, bringt eure mobilen Internetgeräte auch gleich mit. So, jetzt aber. Boah, kinnas, ick freu ma.