Category: die liebe technik

iTunes und der Play-Button in 10.6 Snow Leopard.

Manchmal denke ich an Apple und vergleiche es mit Napoleon. Das passiert vorzugsweise in nachfolgend beschriebenen Situationen. Seit Snow Leopard passiert beim Klicken des Play-Buttons folgendes: iTunes öffnet sich oder fängt an, den nächsten Track zu spielen. Meine Reaktion: #hass #blinder.

Jetzt muss ich, glaube ich, hinzufügen, dass ich iTunes verabscheue wie der Teufel… usw. Wer nichtmal optional in der Lage ist, mir meine eigene Ordnerstruktur anzuzeigen… Aber lassen wir das. Wann immer ich also in Cog einen Song via Sonderfunktionstaste startete oder pausierte, kam iTunes dazwischen.

Und das ist jetzt – ihr ahnt es – Vergangenheit. Kudos to Oscar und seinem quasi workaround, den er bei superuser.com gepostet hat.

1. ggf. iTunes schließen
2. iTunes.app (aus dem Ordner ‘Programme’) auf den ‘Schreibtisch’ verschieben (keine Ahnung, ob das nun wirklich nötig ist, aber schaden tut’s halt auch nicht)
3. rechte Maustaste: ‘Paketinhalt anzeigen’
4. Datei ‘Info.plist’ mit TextEdit öffnen
5. nach diesem Codeschnipsel suchen:
<key>CFBundleIdentifier</key>
<string>com.apple.iTunes</string>

und dem iTunes ein schickes z verleihen (ich vermute, dass Oreo-Liebhaber auch ein kompaktes iTuneo entwerfen können):
<key>CFBundleIdentifier</key>
<string>com.apple.iTunez</string>

6. Datei speichern und die iTunes.app wieder in die ‘Programme’ zurückverschieben.

Oscar gibt noch den Tipp, den iTunes Helper in den Systemeinstellungen beim eigenen ‘Benutzer’ (und dann ‘Anmeldeobjekte’) auszustellen. Hab ich gemacht. Nur die Abmeldeprozedur habe ich nicht gemacht und die war bei mir auch nicht nötig.

Jetzt macht iTunes genau das, was es soll: Die Klappe halten.

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magic mouse

Artikel von blogger.com zu wordpress importieren und Permalinks anpassen.

Mit dem Umzug auf die eigene Seite wollte ich meine Vergangenheit keineswegs nur mit einem schnöden Link in der Sidebar gegenwärtig halten. Also hab ich fix alle Posts (inkl. Kommentaren und Kategorien formerly known as labels) mit dem wordpress-eigenen Import-Tool eingespeist. Nur um mich an unleidigen 404-Seiten zu ärgern, die auf sämtliche Links folgten. Und weil mit einem Plugin von Justin Watts am Ende alles gut geworden ist, ich aber keine Beschreibung auf deutsch hierfür gefunden habe und mit WP 2.7 darüberhinaus das Plugin an leicht veränderter Stelle auftaucht, was bei Watts wiederum nur in den Kommentaren steht und weil ich endlich auch mal ein kleines Dankeschön in Form einer “so läuft’s”-Beschreibung loswerden will und weil heute die Sonne schien und sowieso und überhaupt:

Part one: Posts von blogger.com importieren.
Unter Werkzeuge > Daten importieren “Blogger” wählen, den Beschreibungen, Links und Buttons folgen und sich dann gemütlich ein Zigarettchen drehen (je nach Menge der zu importierenden Posts und Kommentare das Zigarettchen rauchen).

Part two: Die Permalinks anpassen
1) Plugin downloaden, zip-Datei entpacken und die enthaltene Datei wp-maintain-blogger-permalinks.php (per FTP) in den Ordner /wp-content/plugins hochladen.
2) Das Plugin aktivieren.
3) Unter Werkzeuge > Maintain Blogger Permalinks den sich selbst erklärenden Button drücken. (Hier ist übrigens die Neuerung versteckt. Bis 2.6 war das Ganze unter Einstellungen > … zu finden.)

Jetzt gilt es, die Permalinks bei WordPress selber einzustellen. Bei blogger.com ist standardmäßig .html angehängt. Wenn das nicht weiter stört, dann:
4a) Einstellungen > Permalinks aufrufen, “Benutzerdefinierte Struktur” wählen und /%year%/%monthnum%/%postname%.html eingeben. Fertig.

Wenn das .html am Ende der Links stört, dann:
4b1) Einstellungen > Permalinks aufrufen, die Option “Monat und Name” wählen und speichern.
4b2) Abschließend in der .htaccess gleich am Anfang diesen Code einfügen
<IfModule mod_rewrite.c>
RewriteEngine On
RewriteBase /
RewriteRule ^([0-9]{4})/([0-9]{1,2})/([^/]+)\.html$ $1/$2/$3/ [QSA,R=301,L]
</IfModule>

Und jetzt ist wirklich gut.
Das Plugin kann nach der ganzen Aktion (genaugenommen auch schon nach dem 3. Schritt) wieder deaktiviert und gelöscht werden.

Was übrigens auch geht: die Permalink-Struktur wiederum ändern. Ich z.B. bevorzuge die Option “2009/02/11/sample-post/” (Monat, Tag, Name). Ich dachte zunächst: “Huuh, nach der extra Beschreibung zu den Permalinks klappt das mit den blogger-posts garantiert wieder nicht mehr.” Weit gefehlt. Einfach nach Wunsch ändern und gut ist.

Falls ihr beim Ändern des Permalinks den netten Hinweis von WP bekommt, es könne die .htaccess nicht beschreiben, obwohl die Schreibberechtigung korrekt auf “666″ gestellt wurde: Die .htaccess muss im root-Ordner liegen, d.h. dort, wo auch die index.php und die infophp.php usw. liegen. Das ist nicht bei jedem Hoster der Fall.

Nutzerstatistiken bei all-inkl per default frei einsehbar.

Gerade darüber gestolpert, dass meine Nutzungsstatistiken frei übers Web zugänglich waren. (Dass die Daten dort reichlich aussagenarm sind, weil offenbar auch alle backend-Zugriffe mitgezählt werden, sei mal dahingestellt.) Der usage-Ordner ist öffentlich lesbar und wer das nicht will, sollte ein Passwort setzen.

all-inkl macht daraus übrigens mitnichten ein Geheimnis, aber überraschend ist das dann doch schon gewesen. Denn wirklich prominent wird diese Info auch nirgendwo gesetzt. Wieauchimmer. Infos zum Webalizer (dem Statistiktool bei all-inkl) in der Anleitungsseite der FAQ. Und hier der direkte Link, wie mensch einen Verzeichnisschutz einrichtet.

Bei mir sah das ein klein wenig anders aus, aber der Ablauf ist der Gleiche. Einfach /usage/ beim zu schützenden Verzeichnis eingeben. Dann Benutzer und Passwort eintragen (kann alles frei gewählt werden). Ein paar Sekunden warten, bis der Server die Infos verarbeitet hat und fertig.

Stein des Anstoßes

Update: Matthias in den Kommentaren.
“wenn man mehrere Domains und/oder Subdomains hat, die auf verschiedene Verzeichnisse zeigen, dann wird die usage für jede einzeln erfasst – und muss dementsprechend auch einzeln gesperrt werden.”
Danke dafür.

Update 2 (13.05.2010): Ich habe den Part “per default” im dem Titel durchgestrichen. Als ich heute eine Subdomain eingerichtet habe, wurde für die Statistik der Verzeichnisschutz mit “Ja” als Standardeinstellung gesetzt. Gilt natürlich nicht rückwirkend. Also besser nochmal selber gucken.

Tool für den Mac – Witch

Das Wechseln zwischen den geöffneten Programmen und all seinen Fenstern per shortkey ist etwas, das unter Windows effizienter ist. Die Tastenkombination Alt+Tab ermöglicht unter Windows genau das: den Zugriff auf ALLE Fenster. Das Mac-Äquivalent Cmd+Tab hingegen klappert lediglich alle Programme ab und dazu nur diejenigen, die aktiv bzw. nicht minimiert sind.

Das ist reichlich nervig, wenn mensch zum Beispiel mit dem Mailprogramm Horde arbeitet. Die Antwort wird hier in einem Popup-Fenster verfasst. Arbeite ich für Job #2, habe ich in meinem Browser 4 Tabs geöffnet, deren Seiten mich mit Information versorgen, und dazu eine Textdatei mit Textbausteinen für die Antworten an die Kunden. Üblicherweise läuft eine Kundenanfrage so ab: Mail lesen und Antwort-Popup-Fenster öffnen, zurück zum Hauptfenster des Browsers und Bestellung in der Datenbank anschauen, weiteres Vorgehen entscheiden und passenden Textbaustein im Textverarbeitungsprogramm raussuchen, Antwort fertig schreiben. Da das Hauptfenster des Browsers (und nicht das Antwort-Popup-Fenster) zuletzt von mir genutzt wurde, zeigt mir der Apfel bei Cmd+Tab also auch wieder das Hauptfenster an. Keine Chance, per shortkey an das Antwortfenster ranzukommen. Friemeliges Geklicke mit der Maus ist angesagt. [edit: Es gibt wohl doch eine Möglichkeit.]

Nun erzähle ich gestandenen Mac-Usern vermutlich nichts neues, aber … Ein kleines, betörendes Wesen schafft hier Abhilfe. Witch heißt es und ist nebenbei gleich noch um einiges cleverer als die Windows-Variante. Durch die vertikale Anordnung ist sofort der Text der Titelleiste ersichtlich. Das wiederum habe ich unter Windows immer schmerzlich vermisst.

Hier kommt’s her: Peter Maurer.

Die Technik und ihre Moralanschauungen.

Ich konnt´s kaum glauben. Die Technik war mir die letzten 1.5 Stunden wohlgesonnen und hat mich arbeiten lassen. Wo ich doch gerade heute arbeiten wollte. Stelle sich das mal einer vor.

Das klappte auch gut. Ich beantwortete alle Kundenanfragen, schaute hier mal was nach, notierte dann und wann eine Info für meinen Chef, schrieb dorthin eine Mail. Ich wurde fertig. Alle Mails sind bearbeitet und ich kann befreit mein Wochenende genießen. Ich melde mich also vom Mailprogramm ab, schließe die Datenbank und meine Textbausteindatei. Öffne pownce, freue mich über diverse Antworten, will auf die erste reagieren, bin fast fertig, der Mauszeiger gleitet langsam zum “reply”-Button… “Your connection has been terminated by peer”.

AAAAAAAARRRGGHHH!!!

Offenbar sind mein Notebook und das Wlan-Netz der FU heute der Meinung, sie müssten mich gewaltsam vom Bloggen abhalten. Aber das könnte denen so gefallen. Hah! Da müsst ihr echt früher aufstehen, buddies. Bzw. halt keine Rechnerstationen in die Bibliothek stellen. Ich geh dann jetzt mal trotzdem nach Hause.